Yvonne Zeuge & Tino Fiebig
Die Sopranistin Yvonne Zeuge
Die Sopranistin Yvonne Zeuge trat bereits während ihres Studiums an der Staatsoper Unter den Linden in Partien wie Barbarina (Le Nozze di Figaro), Jano (Jenufa), Ein junger Hirt (Tannhäuser), Fünfzehnjährige (Lulu) auf. Ihre Gesangsausbildung begann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Sie setzte ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei KS Roman Trekel fort und erwarb dort ihr Diplom. Derzeit wird sie sängerisch von KS Dagmar Schellenberger betreut. Yvonne Zeuge ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, u.a. 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" und Stipendiatin der Walter Kaminsky Stiftung. Bei den Opernfestspielen Bad Hersfeld wurde ihr für ihre Interpretation der Partie der Despina aus der Oper „Cosi fan tutte“ von W.A. Mozart der Orpheuspreis für Nachwuchssänger verliehen. Gastspiele führten Yvonne Zeuge u.a. zu den Salzburger Festspielen und an das Opernhaus Zürich. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Fabio Luisi, Simone Young, Michael Gielen, Sebastian Weigle und Philipp Jordan.
Yvonne Zeuge belegte Meisterkurse bei Julia Varady, Peter Konwitschny, Norman Shetler und Wolfram Rieger. Sie gastierte wiederholt an der Frauenkirche zu Dresden.
Zu ihren jüngsten Partien gehören die 1. und 2. Dame in der Zauberflöte von W.A. Mozart, die Mutter/Hexe und Hänsel in „Hänsel und Gretel“ sowie verschiedene Operettenpartien. Engagements der Spielzeit 2010/2011 führen sie mit einer Gala nach der Operette in die unterschiedlichsten Konzertsäle Deutschlands. Desweiteren erhielt sie Einladungen für die Partie der Madame Pompadour in der gleichnamigen Operette. In einer konzertanten Aufführung mit den Berlin Classical Players sang sie die Partie der Semele aus der gleichnamigen Oper von G.F. Händel in der Philharmonie Berlin. Besonders am Herzen liegen Yvonne Zeuge ihre Soloprogramme des heiteren Genres sowie ihre Zusammenarbeit mit den Salonphilharmonikern Leipzig.
Tino Fiebig
wurde in Pirna geboren. Er lernte Klavier spielen und wechselte in der 6. Klasse an die Dresdner
Spezialschule für Musik. Danach studierte er Korrepetition an der Dresdner Hochschule für Musik Carl-Maria
von Weber; Klavier bei Gerhard Berge, sowie Korrepetition bei Ernst Hermann und Hans-Peter Richter.
1987 kam er als Solorepetitor nach Halle und ist dort im festen ununterbochenem Engagement bis heute.
Als er für einen erkrankten Kollegen die Musikalische Leitung von »Plaisir d'amour« und »Gesänge aus der
Unterwelt« übernehmen musste, entdeckte er seine Liebe zur »Leichten Muse«.
Zur ersten eigenen Einstudierung wurde 1990 die »Rocky Horror Picture Show«.
Seither wurden ihm viele Inszenierungen - u.a. im Operncafé »Non(n)sens« und »Du sollst nicht lieben«,
im Kammertheater »Godspell«, »Der kleine Horrorladen« und open air »Die schöne Galathee« - anvertraut,
wobei Tino Fiebig zu mehreren, wie »Meine Schwester und ich« und »Lieber Leierkastenmann«,
auch die Musik arrangierte.
Für großes Orchester hat er Ragtimes von Joplin und die Filmmusik zu »Casablanca« arrangiert.
1999 wurde ihm der Förderpreis der Freunde des Opernhauses Halle zugesprochen.
Desweiteren organisiert Tino Fiebig zahlreiche Event-Veranstaltungen mit teilweise mehr als 50 Musikern
in Magdeburg, Halle, Berlin, Bonn, Köln, Dresden,Hannover und auf der Nordseeinsel Borkum.
